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Wer muss sich auf MiFID vorbereiten?

Für Dienstleister im Wertpapierbereich, Kreditinstitute und organisierte Märkte (Börsen, Makler) sollte MiFID daher auf der Agenda ganz oben stehen. Aber auch Anlageberater und Betreiber von multilateralen Handelssystemen nicht geregelter Märkte sind gefragt, sich mit den Regelungen vom MiFID auseinanderzusetzen und die Auswirkungen auf Ihr zukünftiges Geschäft kritisch zu hinterfragen.

Auf welche Produktbereiche und Geschäftsfelder wirkt sich MiFID aus?

Der Fokus der traditionellen Finanzinstrumente (Aktien, Anleihen, etc.) wird durch die Aufnahme bestimmter Waren- und sonstigen Derivate ergänzt (z.B.: Kreditderivate, exotische Derivatekontrakte). Diese müssen so gehandelt und dokumentiert werden, dass sie unter aufsichtsrechtlichen Aspekten den traditionellen Finanzinstrumenten vergleichbar sind.
Von der Einführung sind nahezu alle Abteilungen betroffen, die sich mit Wertpapieren beschäftigen, dazu zählen insbesondere Handelsabteilung, Asset Management/ Vermögensverwaltung, Privat- und Firmenkundengeschäft, Geschäft mit institutionellen Investoren, Customer Relationship Management, Vertriebssteuerung, Produktmanagement, Marketing/ Kommunikation, IT/Organisation und Recht/ Compliance.

Auf welche Auswirkungen müssen Sie sich durch MiFID einstellen?

Die Auswirkungen der Regelungen zu MiFID lassen sich entlang der Securities Value Chain betrachten. Differenziert man nach Kundenfokus, den direkten Anforderungen an den Handel sowie den organisatorischen und berichtsmässigen Regelungen ergibt sich folgendes Bild.

 

Durch die Regelungsbreite und –tiefe von MiFID kann hier nur exemplarisch auf bestimmte Themenfelder eingegangen werden.