Unsichtbares, immaterielles Vermögen in sichtbare Wettbewerbsvorteile umsetzen

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Studie

Unsichtbares, immaterielles Vermögen in sichtbare Wettbewerbsvorteile umsetzen

Studie über die Bedeutung immateriellen Vermögens für Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Infrastruktur ohne grosse Bedeutung für immaterielles Vermögen eines Unternehmens

Zürich, 16. November 2005

Kundenzufriedenheit und Mitarbeiter-Wissen an Top-Position

Im Vergleich zu anderen immateriellen Vermögenswerten messen Unternehmen der ihnen zur Verfügung stehenden Infrastruktur keine grosse Bedeutung bei. Unter dem Faktor Infrastruktur erfasste Einzelwerte wie Verfügbarkeit von Arbeitskräften (Wert 4,39 auf einer Skala von 1= keine Bedeutung bis 6 = hohe Bedeutung), Unterstützung durch Behörden (Wert 4,08), Umweltschutz (Wert 3,44) oder gar Subventionen (Wert 2,69) liegen allesamt am Ende einer Liste mit 43 Einflusswerten auf das immaterielle Vermögen eines Unternehmens. Spitzenreiter sind hingegen Merkmale wie Kundenzufriedenheit (Wert 5,64), Mitarbeiter Know-how (5,56), Management Kompetenz (5,45) und Produktqualität (5,40). Ihnen wird der grösste Einfluss auf den immateriellen Vermögensbestand eines Unternehmens zugeschrieben. So das Ergebnis einer Umfrage der Management- und IT-Beratung Capgemini unter Finanzmanagern von 113 mittleren und grossen Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

„Es ist erstaunlich, dass die so häufig in der öffentlichen Diskussion als positive Standortfaktoren genannten Punkte wie Verkehrsanbindung oder auch Fördergelder anscheinend für die betroffenen Unternehmen selbst keinen so grossen Wert darstellen – und das insbesondere für die High-Tech Industrie”, so Michael Zellner, Strategieberater bei Capgemini.

Insgesamt weisen die befragten Unternehmen für den eigenen Wettbewerbsvorteil dem immateriellen- eine deutlich höhere Bedeutung zu als dem materiellen Vermögen. Rund 69 Prozent sind dieser Meinung, weitere 28 Prozent gehen von einer gleichrangigen Bedeutung aus. „Das reflektiert den Wandel von einer Industrie- zu einer Wissensgesellschaft”, so Zellner.

Über die Capgemini-Gruppe

Capgemini ist einer der weltweit führenden Dienstleister für Management- und IT-Beratung, Technologie sowie Outsourcing. Das Unternehmen mit europäischem Ursprung berät Kunden bei der Entwicklung und Umsetzung von Wachstumsstrategien sowie dem Einsatz neuer Technologien. Capgemini wendet dabei eine neue Form der Zusammenarbeit an: Collaborative Business Experience. Grundlage ist die Verpflichtung von Dienstleister und Kunde zu gemeinsamem Erfolg und das Erreichen messbaren Mehrwerts auf Basis enger Zusammenarbeit. Capgemini beschäftigt derzeit weltweit rund 60.000 Mitarbeiter und erzielte 2004 einen Umsatz von 6,3 Milliarden Euro.

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