Jahresergebnis 2005

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Testiertes Jahresergebnis 2005 Capgemini Gruppe

Paris, 23. Februar 2006

Starkes Umsatzwachstum / 3,2 Prozent operative Marge / Rückkehr zu einem Nettogewinn (2 Prozent des Umsatzes) / Dividende von 0,5 Euro pro Aktie

Das Board of Directors der Cap Gemini S.A. unter dem Vorsitz von Serge Kampf traf sich am 22. Februar 2006 um die konsolidierten und testierten Jahreszahlen der Capgemini-Gruppe, deren Geschäftsjahr mit dem 31. Dezember 2005 endete, zu sichten und zu bewerten.

Kernkennzahlen unter den neuen IFRS Regularien:

In Millionen EUR

2004

H1 2005 

H2 2005 

2005 

Umsatz

6,235 

3,472

3,482

6,954

Operative Marge (1)
in % des Umsatzes

-24

-0,4

62

1,8

163

4,7

225

3,2

Operatives Ergebnis(2)

-281

123

91

214

Nettogewinn

-534

58

83

141

Netto-Barmittel

285

498

904

904

(1) Die operative Marge ist die wichtigste Kennziffer für die Gruppe; sie ist definiert als die Differenz zwischen Umsatz und operativen Kosten, die wiederum gleich sind mit den Kosten für die Leistungserbringung (Kosten, die nötig sind um Projekte zu implementieren) sowie Vertriebs-, generellen- und administrativen Kosten

(2) Das operative Ergebnis enthält zusätzliche Belastungen im Zusammenhang mit Optionen, die einigen Mitarbeitern zugeteilt wurden, Restrukturierungskosten, Kapitalgewinnen aus Verkäufen, etc.

Zu konstanten Wechselkursen und gleichem Konsolidierungskreis stieg der Umsatz der Capgemini Gruppe um 15 Prozent. Zu derzeitigen Wechselkursen und aktuellem Konsolidierungskreis beträgt der Anstieg 11,5 Prozent, was über dem des Marktes ist. Das Wachstum wurde vor allem im ersten Halbjahr verdeutlicht (+21,6 Prozent) als die grossen Outsourcing Verträge zum Tragen kamen. Aber es blieb auch während des zweiten Halbjahres stark im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (+9,7 Prozent).

Die operative Marge liegt bei 225 Millionen Euro, entsprechend 3,2 Prozent des Umsatzes, was einen Anstieg von 3,6 Prozentpunkten gegenüber 2004 entspricht. Das starke Wachstum im Outsourcing, bei dem die Kosten besonders in der Einführungsphase von neuen Projekten hoch sind, hat diese Zahl negativ beeinflusst. Glücklicher Weise konnte dies ausgeglichen werden durch:

  • eine deutliche Verbesserung bei der Auslastung im Beratungs- und Technologie-Geschäft
  • und einer Verringerung von über 12 Prozent der Vertriebskosten und Kosten im Bereich der unterstützenden Funktionen

Zum ersten Mal seit 2001, also nach drei Verlustjahren, ist der Nettogewinn der Gruppe mit 141 Millionen Euro positiv. Es ist ein Anstieg von 675 Millionen Euro gegenüber 2004. Diese Verbesserung ist gekoppelt an einen deutlich gestiegenen Barmittelbestand von über 900 Millionen Euro.

Das Board of Directors hat beschlossen, auf der kommenden ordentlichen Hauptversammlung eine Dividende von 0,5 Euro pro Aktie vorzuschlagen. Ausnahmsweise beträgt damit die Ausschüttung 47 Prozent des Nettogewinns der Gruppe (im Vergleich zu einem Drittel, was die Praxis in der Gruppe seit 1974 ist).

Geschäftsüberblick 2005. Das Jahr war geprägt durch:

  • eine exzellente Performance des Local Professional Services-Geschäfts. Dieses stieg um 8 Prozent und erzielte eine operative Marge von 9,1 Prozent. Die starke Performance ist gekoppelt mit einer verbesserten Auslastungsrate ebenso wie einer leichten Zunahme bei den Preisen – sowohl in Europa als auch den USA;
  • ein Wachstum im europäischen Beratungsgeschäft und den Technologiedienstleistungen von über 9 Prozent verbunden mit einem wieder normalen Profitabilitätsniveau von 7 Prozent;
  • eine erfolgreiche Rückkehr im Amerikageschäft zu einer positiven operativen Marge über alle Geschäftseinheiten in der Region. Vor allem verbunden mit einem Turnaround im Beratungsgeschäft  und bei den Technologiedienstleistungen
  • einen gestiegenen Einfluss des Outsourcings über alle Geschäftseinheiten der Gruppe hinweg. Angeführt durch die drei Megadeals mit HM’s Revenue und Customs, TXU und Schneider Electric erzielte Outsourcing ein Wachstum von 32,9 Prozent, entsprechend einem Umsatz von nun 2,608 Milliarden Euro. Bei mehr als 15 Prozent der dabei anfallenden Tätigkeiten sind die Beratungs- und Technologiedienstleistungen der Gruppe gefragt.

Ausblick 2006

Basieren auf einem Budget, entstanden unter der Annahme dass die Nachfrage weiter wächst und die Preise stabil bleiben, hat die Gruppe sich selbst eine Reihe von Prioritäten für 2006 gesetzt:

  • Festigen der Führungsposition in Europa, im Einzelnen durch eine Neupositionierung der Angebote in Richtung höherwertige Leistungen (z.B. Service-orientierte Architekturen) und stärker genutzte Rightshore Kapazitäten der Gruppe
  • Festigen der Profitabilität in den Geschäftsaktivitäten in Nordamerika
  • Umsetzung der Map Initiative, dessen Hauptaugenmerk eine steigende Profitabilität im Outsourcing ist

Die positive Entwicklung, die im zweiten Halbjahr verdeutlicht wurde, sollte es der Gruppe ermöglichen, ein Umsatzwachstum im Rahmen des Marktes zu erzielen. Die operative Marge sollte deutlich höher sein als in diesem Jahr.

Übersetzung aus dem Englischen. Es gilt das Original unter: http://www.capgemini.com/m/en/n/pdf_2005_Full_Annual_Results.pdf

Über die Capgemini-Gruppe

Capgemini ist einer der weltweit führenden Dienstleister für Management- und IT-Beratung, Technologie sowie Outsourcing. Das Unternehmen mit europäischem Ursprung berät Kunden bei der Entwicklung und Umsetzung von Wachstumsstrategien sowie dem Einsatz neuer Technologien. Capgemini wendet dabei eine neue Form der Zusammenarbeit an: Collaborative Business Experience. Grundlage ist die Verpflichtung von Dienstleister und Kunde zu gemeinsamem Erfolg und das Erreichen messbaren Mehrwerts auf Basis enger Zusammenarbeit. Capgemini beschäftigt derzeit weltweit rund 61.000 Mitarbeiter und erzielte 2005 einen Umsatz von 6,954 Milliarden Euro.

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Capgemini Schweiz AG
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Thomas Becker
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